Diözesanverband Speyer

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Abschied Bärbel

Bekanntermaßen setzt sich die KAB auf der Basis der biblischen Botschaft und der kirchlichen Sozialverkündigung für menschenwürdiges Arbeiten und Leben und für soziale Gerechtigkeit ein.

Wir – die KAB - nehmen – und das haben wir auch in den vergangenen Jahren gezeigt - die gesellschaftliche und politische Entwicklung auf allen Ebenen in unserem Lande nicht einfach hin - wir mischen uns ein…

Ob bei uns vor der Haustür mit unseren Ortsverbänden, ob auf Landes- oder Bundesebene, ob in den Selbstverwaltungen der Krankenkassen und Rentenversicherungen oder in Berufsgenossenschaften, als ehrenamtliche Richter/Richter-innen oder in Betriebsräten/Personalräten – wir sind dort überall vertreten und gestalten mit...

Einmischen und Gestalten – das ist die Stärke der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung…

Auf neue gesellschaftliche Herausforderungen neue Antworten geben, gründend auf katholischen Soziallehre, verankert in der Katholischen Kirche – das ist KAB…

Die Soziallehre der Kirche fordert auf, „das Ganze“ in den Blick zu nehmen: Umwelt, Wirtschaft, Soziales und Kultur, so Papst Franziskus.

 Die KAB ist die Bewegung für soziale Gerechtigkeit – wir nehmen Einfluss

– Sehen – Urteilen - Handeln, das ist unsere Aufgabe…

  • Wir üben konstruktiv Kritik an Missständen in Kirche und Gesellschaft, in Politik und Wirtschaft
  • Wir entwickeln Ideen für die Zukunft
  • Wir organisieren Veränderung als Teil einer nationalen und internationalen Bewegung.

Als Berufsverband vertreten wir die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und setzten uns für ein Arbeiten und Leben in Würde und Solidarität ein.

Dahin entwickeln und organisieren wir Zukunft...

Gemeinsam lassen wir aus christlichen Werten Taten werden.

Nun gibt es in Deutschland ziemlichen Reichtum –

dennoch nehmen seit Jahrzehnten soziale Ungleichheit, Unsicherheit und Ungerechtigkeit zu - jeder Sechste ist schon jetzt von Armut betroffen.

- Die Unzufriedenheit wächst –

- schaut euch die Wahlen der letzten Zeit an –

der Staat steht vor großen Herausforderungen - doch den politischen Entscheidungsträgern fehlt offensichtlich der Mut, den Menschen wirklich zuzuhören und sich mit den Fragen und Anliegen der Zeit ernsthaft auseinanderzusetzen.

Wir können ein besseres und gerechtes Land für alle schaffen, die hier leben.

Bund, Länder und Gemeinden haben im öffentlichen Bereich – Schulen, Lehrer, Polizisten, Richter, Hausärzte - im Straßenbau, in der Kommunalen Versorgung, um nur einige zu nennen – seit Jahren zu wenig investiert und ausscheidende Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen nicht ersetzt.

Öffentliche und soziale Leistungen wurden gekürzt

das Rentenniveau befindet sich im Sinkflug und

in vielen Städten wird es immer schwieriger, eine bezahlbare Wohnung zu finden.

Viele Menschen fürchten sich vor der Zukunft und davor, selbst zu Verlierern zu werden.

All dies erschwert solidarisches Handeln untereinander und auch mit den Menschen, die hier bei uns Schutz vor den Folgen des Klimawandels, vor Verfolgung und Krieg suchen.

Die KAB setzt sich daher auch für weltweite Solidarität ein…

Im In- und Ausland ist "Immer schneller, immer höher, immer weiter" das Motto des "Raubtierkapitalismus", von dem Papst Franziskus sagt:               

„Diese Wirtschaft tötet…“

Ein Wirtschaftsmodells, das ausschließlich auf ein "Immer mehr" setzt, ist ein falsches Modell!

Im Mittelpunkt unseres Wirtschaftens steht der Mensch!

Im Mittelpunkt unseres Handelns steht das Miteinander der Menschen, nicht die Gewinnmaximierung!

Die Grundlage einer nachhaltigen Wirtschaft im Sinne der KAB bilden soziale Werte und die Bewahrung der Schöpfung!

Reichtum ist kein Selbstzweck, sondern hat der Beseitigung der Armut zu dienen.

Fairen Handel zu fördern und gerechte Handelsstrukturen zu schaffen, ist Ziel der KAB.

 Ein nachhaltiger und ressourcenschonender Lebensstil zeigt unserer Überzeugung nach unserer Verantwortung zur Bewahrung der Schöpfung Gottes, auch für die nachfolgenden Generationen.

Die KAB fordert eine Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung, die den Frieden sichert, soziale Gerechtigkeit schafft und die Schöpfung bewahrt.

Die KAB ist auch eine traditionsreiche Arbeitnehmerbewegung innerhalb Europas.

Als soziale und politische Bewegung arbeitet sie mit in Netzwerken in Europa zur Stärkung der Demokratie von unten zusammen.

Die KAB ist auch Teil der internationalen Bewegung der christlichen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Der KAB-Diözesanverband Speyer war unter anderem bei Treffen in Luxemburg und Manchester vertreten, steht mit dem KAB-Bundesvorstand und dem Bundesauschuss der KAB im Austausch und erörterte das Zeitgeschehen in Vorsitzendenkonferenzen, im Weltnotwerk und ACA.

Unser Diözesanverband ist u.a. im Katholikenrat, im Sachausschuss „Arbeit und Soziales“, bei der Allianz gegen Altersarmut vertreten und in der IG-Verbände aktiv.

Wir haben den „Karl-Nothof-Preis“ initiiert und arbeiten dort mit dem BO, Bereich Seelsorge und Arbeitswelt bzw. den Religionslehrern der Berufsschulen im Bistum und der DRV zusammen,

Wir veranstalten Bildungs- und Diskussionsforen zu brennenden sozialen und gesellschaftlichen Themen.         

Wir tun all dies ehrenamtlich und sind daher als Katholischer Erwachsenenverband auf die strukturelle Unterstützung durch das BO angewiesen, um unseren satzungsgemäßen Zweck und unseren kirchlichen Auftrag erfüllen zu können.

Ich bin von Haus aus Jurist und denen sagt man ja nach, dass sie alles vertreten können – aber die KAB im Bistum Speyer in den letzten 4 Jahren vertreten zu dürfen, war mir ein Herzensanliegen.

Bei meiner Bewerbungsrede im Jahre 2014 hatte ich - mit einem Blick auf mein Elternhaus - gesagt, nicht in der KAB, aber mit der KAB aufgewachsen zu sein – jetzt erlaube ich mir, zu sagen, dass ich mit der KAB gewachsen bin.

Ihr alle habt mich aufgenommen und seid mir mit eurem Arbeitseifer, eurer Herzensgüte und eurem Einsatz Vorbilder und Ausbilder gewesen – ich danke euch allen dafür.

 Ich gehe – aber unsere Forderungen bleiben:

 Aufbegehren gegen Ungerechtigkeit!

 Aus christlichen Werten Taten werden lassen!

 Gemeinsam das „Leben in Fülle“ (Joh.10,10) schaffen!

 
Gott schütze der Christliche Arbeit!   

 

Bärbel Glas

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