Lago Maggiore

Fahrt zum Lago Maggiore 2022

KAB Geinsheim auf großer Fahrt

43 unternehmungslustige KAB`lerinnen, KAB`ler und Freunde der KAB Geinsheim machten sich am 3. August auf den Weg in Richtung Lago Maggiore. Bevor wir starteten hieß der Busfahrer Werner die Reisegesellschaft herzlich willkommen. Nach dem Start begrüßte der Vorsitzende Alois Groß die Teilnehmer und wünscht allen schöne Tage. Danach übernahm der langjährige Busfahrer Alfons Röther die „Reiseleitung“ und erklärte und zeigte die Schönheiten von Deutschland und der Schweiz auf dem Weg in den Süden.

Unterbrochen von mehreren Pausen mit einer tollen Pfälzer Brotzeit und mehreren Staus, trafen wir am frühen Abend in Stresa am Lago Maggiore ein. Unser schönes Vier-Sterne Hotel lag in Sichtweite zum See. Ein traumhafter Anblick. Der Abend klang nach dem Essen ziemlich unspektakulär aus. Einige spazierten noch in die Stadt, andere trafen sich in der Lobby um die Fahrt nochmal zu besprechen.

Nach einem reichhaltigen Frühstück starteten wir zur ersten Ausflugsfahrt. Pünktlich um 9 Uhr war unsere Reiseleiterin Olga (trotz russischem Vornamen eine echte Italienerin) begrüßte die Gruppe und stimmte sie auf den Tag ein. Die Fahrt führte zunächst die Uferstraße entlang. Sehenswert schon hier, die mondänen Hotels mit wunderbaren Parkanlagen und die prächtigen Villen aus vergangenen Zeiten. Sie zeugen auch heute noch von Zeiten in denen Stresa ein Hotspot der höheren Gesellschaft war. Unsere Reise führte uns dann nach Orta an dem gleichnamigen See. Dieser See ist einer der schönsten der Oberitalienischen Seen. Inmitten des Sees befindet sich eine Insel mit einer Kirche aus dem 9. Jahrhundert. Wunderschöne Fresken schmücken die Basilika in deren Krypta der Heilige Julius begraben liegt. Nachdem wir den „Weg des Schweigens“ zurückgelegt hatten führte unsere Reise weiter nach Sizzano zu einem Weingut. Hier erwartete uns ein köstliche Weinprobe, die großen Anklang fand. Trotz der großen Hitze ging gut es gelaunt zurück ins Hotel.
Am nächsten Tag erwartete uns eine Bahnfahrt von Domodossola nach Locarno am Nordufer des Lago Maggiore der hier zur Schweiz gehört. Die Zugfahrt war ein einmaliges Erlebnis. Traumhafte Aussichten in die untenliegenden Täler und grandiose Tiefblicke in Schluchten. Nach etwa zwei Stunden Fahrt kamen wir in Locarno an. Hier hatte man die Wahl, eine kleine Führung mit Olga mitzumachen oder sich die Zeit bis zur Busabfahrt selbst zu gestalten. Auch in Locarno überraschten uns mediterrane Pflanzen mit ihrer Pracht. Die Rückfahrt erfolgte dann mit dem Bus und führte am Westufer des Sees zurück in unser Hotel.

Der vierte Tag sollte der Höhepunkt der Reise werden. Mit zwei Wassertaxis, die sind hier neben den staatlichen Linienschiffen, die übliche Verkehrsmittel, zu den Borromäischen Inseln. Als erstes besuchten wir die Isola Bella. Hier wurden wir durch den Palazzo Borromeo mit seinen phantastischen Gemälden und Kunstschätzen. Die terrassenförmig angelegten Gärten sind geziert von antiken Skulpturen und Darstellungen von Tieren. Faszinierend sind die mediterranen und exotischen Pflanzen im geometrisch angelegten Garten. Zurück zu den Booten ging es durch romantische Gässchen mit kleinen Geschäften.
Danach ging die Fahrt weiter zur Isola dei Pescatori, die Fischerinsel. Sie ist die kleinste der Borromäischen Inseln und seit dem 14. Jahrhundert. An der Hafeneinfahrt begrüßte uns eine betende Madonna und zeigte auch den Weg zur Pfarrkirche die dem Heiligen Victor geweiht ist. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist ein baumbestandene Straße die uns bei der großen Hitze Schatten spendete. Nach einer Erholungspause ging es wieder zurück zum Hotel. Am Ufer verabschiedete sich Olga und bedankte sich für das großzügige Trinkgeld. Nach dem Abendessen ging es für die meisten bald ins Zimmer und es hieß Koffer packen.

Am letzten Tag ging es gegen 8.30 Uhr zurück nach Hause. Die Fahrt führte uns dann über eine Autobahn in Richtung St. Bernhardino-Pass und verlief ziemlich ruhig. Die Auffahrt zur Passhöhe bot noch einmal grandiose Aus-und Tiefblicke in die hochalpinen Täler.
Den Abschluss der Fahrt bildete ein gemeinsames Abendessen im badischen Ettenheim.
Die Weiterfahrt in Richtung Geinsheim verlief ohne Schwierigkeiten und wurde von einem tollen Sonnenuntergang begleitet.

Nach der Ankunft an der Kirche in Geinsheim und der allgemeinen Verabschiedung gab es doch die eine oder andere Träne. Eine erlebnisreiche Reise fand trotz, der auch in Italien hohen Temperaturen, in der Dämmerung von Geinsheim ihr Ende.

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