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03.10.2018

Gedanken zu Carpe Diem UNERHÖRT

Liebe Leserinnen und Leser! Eine lustige Truppe ist das auf dem Bild. Es ist die Gruppe Carpe Diem UNERHÖRT, eine Musikgruppe der Reha-Westpfalz Abteilung Tagesförderstätte.

Sie besteht aus derzeit 12 Musikern mit und ohne Beeinträchtigung. Sie begeistern nun seit 25 Jahren das Publikum mit einem „unerhörten“ Mix aus Pop & Rock. Speziell live auf der Bühne zeigen sie ihr großes musikalisches Talent. Am 23.3. können wir dabei sein in der Festhalle in Geinsheim.

Ein Bild, das mit seiner Ausstrahlung zu Fasching passt, aber auch zur Fastenzeit, die in diesen Tagen beginnt. Viele reduzieren sie auf eine Zeit, in der es gilt, Gewicht zu reduzieren, auf Alkohol oder Auto oder... zu verzichten. Das kann gut und sinnvoll sein. Für mich ist es in erster Linie eine Zeit, die ermutigt, ganz bewusst danach Ausschau zu halten, wie ich mit meinen Möglichkeiten in der Liebe zu Gott, zum Nächsten und zu mir selbst wachsen kann. Da finde ich z.B. die Idee, eine solche Musikgruppe wie Carpe diem UNERHÖRT ins Leben zu rufen und anderen Menschen damit Freude zu bereiten, etwas ganz Tolles. Wie begeisternd da Menschen mit und ohne Behinderung sich zusammen finden und anderen Freude machen! Wie viel natürliche Freude habe ich gerade schon bei Menschen mit Behinderung erlebt. Ich freue mich auf den Konzertabend der KAB in Geinsheim. Ich denke dabei auch an die Solibrotaktion in unserer Kirchengemeinde, an die, die einsame und kranke Menschen, ob jung oder alt, besuchen, an unsere Besuchsdienste in den einzelnen Gemeinden, an die Mittagstische, an die, die Misereor unterstützen, an die, die Wege suchen nach mehr Menschlichkeit in der Arbeitswelt, die sich in der Politik einsetzen für bessere Bedingungen in der Pflege, in den Kindertagesstätten, die einfach mal vorbeischauen bei einem/einer anderen. Der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

Einer kann selbst bei vielem Gutes tun vergessen werden: Gott. Auch heute noch glauben viele Menschen an Gott. Ich habe den Eindruck sehr oft in dem Sinn: Ich glaube, dass es einen Gott gibt. Für Jesus war und ist es ein Gott, der nicht nur einfach da ist, sondern mit dem man Beziehung pflegen kann wie zu einem guten Vater, in guten und bösen Tagen. Da gibt es Zeiten, da ist man voll des Lobes für ihn und da gibt es Zeiten, da herrschen Fragen vor. Egal wie, man bleibt dran an Gott. Ich wünsche es mir und allen, die Gott suchen, immer neu.

In der Selbstliebe zu wachsen, auch darum kann es gehen. Selbstliebe nicht zu verwechseln mit Selbstsucht, den eigenen Vorteil suchen, sondern dem Gutes zu tun, der ich nun einmal bin und der eben immer auch die Chance hat zu reifen.

Möge uns die vor uns liegende Zeit zum Segen gereichen. Ich wünsche es uns allen.

                                       Peter Nirmaier, Präses.

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